Regulation und EASA Charta

Auf der sicheren Seite sein: Wingly arbeitet eng mit der Europäischen Agentur für Luftsicherheit und dem Luftfahrtbundesamt zusammen, um Sicherheit zu bewerben.

Klare, europäische Regulierung

Nach den europäischen Regulierungen (EU) Nr 965/2012 ist die Kostenteilung von Zivilflügen eindeutig legal. Privatpiloten sind autorisiert ihre Flüge und Flugkosten zu teilen, solange die dazu verwendeten Flugzeuge eine maximale Kapazität von 6 Personen an Bord, Pilot mit eingeschlossen, nicht überschreitet. Privatpiloten sind ebenfalls autorisiert ihre Flüge zu bewerben, solange die geteilten Kosten sich explizit auf die direkten Kosten des Fluges beziehen. Für Privatpiloten ist es illegal, einen kommerziellen Profit aus ihren Flügen zu ziehen.

Wingly Founders Team with EASA Charter

Die EASA Charta befolgen

Wir sind stolz, diese Sicherheitscharta unterschrieben zu haben. Dieser Verhaltenskodex wurde in Zusammenarbeit mit der europäischen Agentur für Flugsicherheit erarbeitet. Ziel ist es, die Sicherheit von nicht-kommerziellen Zivilflügen in Kleinflugzeugen zu bewerben. Durch die Unterschrift verpflichtet sich Wingly die genannten Prinzipien, Verantwortungen und Werte zu befolgen. Der Verhaltenskodex möchte den Passagieren die Zivilluftfahrt in Kleinflugzeugen näher bringen und Piloten helfen.

Verhaltenskodex

Passagier

Es ist wichtig zu verstehen, dass der Pilot der alleinige Entscheidungsträger in dem Flugzeug ist. Vor dem Start kann sich der Pilot jederzeit dafür entscheiden, den Flug zu annullieren. Während des Fluges müssen sich Passagiere enthalten, die Entscheidungen des Piloten zu kommentieren. Es soll vermieden werden, den Piloten davon abzulenken, das Flugzeug sicher zu steuern.
Als ein Teil ihrer Ausbildung und dem Erhalten ihrer Fluglizenz sind private Piloten auf verschiedene Wetterbedingungen mit ihren möglichen Folgen vorbereitet. Den meisten Piloten wird durch ihre Ausbildung nur erlaubt, in Sichtflugbedingungen, also nach VFR (Sichtflugregeln) zu fliegen. Manche Piloten verfügen eventuell über eine IFR (Instrumentflugregeln) Qualifikation und dürfen somit, unter Nicht-Sichtflugbedingungen fliegen. Zu jeder Zeit, unabhängig von VFR oder IFR, die Entscheidungen des Piloten über Wetter- und Flugbedingungen müssen respektiert werden. Ein Passagier sollte niemals versuchen, einen Piloten davon zu überzeugen, einen Flug anzutreten, nachdem der Pilot sich gegen den Flug entschieden hat. Dies würde den Piloten wie auch den Passagier in ein erhebliches Risiko bringen.
"Das Kleinflugzeug, in dem Sie fliegen werden, reagiert sehr empfindlich auf Gewichtschwankungen. Der Pilot benötigt das Gewicht, welches Passagiere für sich und ihr Gepäck angegeben haben, um das Masseschwerpunkt des Flugzeuges zu überprüfen. Deshalb ist es obligatorisch, dass Passagiere das maximale Gewicht respektieren, welches vom Piloten zu dem verwendeten Flugzeug autorisiert ist. Das Gepäck darf während des Fluges nicht bewegt werden. Aus den genannten Gründen sollen die Passagiere das genaue Gewicht vor dem Flug angeben und den Piloten im Falle von Änderungen unverzüglich darüber informieren."
Passagiere sollen illegale oder riskante Waren niemals an sich tragen. Wenn der Passagier Zweifel über die Risiken und möglichen Auswirkungen von getragenen Waren hat, soll der Passagier den Piloten umgehend darüber informieren und mit dem Piloten besprechen, ob ein Transport des Gegenstandes möglich ist. Der Pilot kann Ihre Taschen jederzeit überprüfen und sich weigern, Sie mit an Bord zunehmen. Wenn der Pilot sieht, dass Sie ein Gefahrengut bei sich tragen und der Pilot nicht informiert worden ist, wird er sich weigern, Sie an Bord zu nehmen.
Wenn der Pilot den Flug plant, zieht er die geplante Start- und Landezeit sowie die erwarteten. Wetterbedingungen in seinen Berechnungen in Betracht. Es ist wichtig, dass der Pilot in der geplanten Zeit zum Abflug fähig ist. Im Falle von Unklarheit bezüglich der rechtzeitigen Ankunft am Flugplatz muss der Passagier den Piloten umgehend informieren.
Der Passagier kann den Flug jederzeit vor dem Abflug annullieren.
Sie sollten sich nach folgenden grundlegenden Sicherheitsprinzipien richten:
- Soweit der Pilot keine ausdrückliche Erlaubnis gibt, ist das Rauchen an Bord untersagt.
- Passagieren wird nicht erlaubt, die Instrumente zu berühren, da dies zu einem Unfall führen könnte.
- Passagieren ist es untersagt zu sprechen, sobald der Pilot den Funk, während des Abflugs, des Fluges und der Landung, verwendet.
- Solange der Pilot nicht ausdrücklich darauf hinweist, sollen Passagiere das Türschloss unter keinen Umständen berühren.
- Passagiere sollen davon Abstand nehmen, psychoaktive Substanzen einschließlich Alkohols bevor oder während des Fliegens zu konsumieren.
- Passagiere sind sich bewusst, dass es keine Toiletten an Bord gibt.

Verhaltenskodex für Passagiere Download PDF

Pilot

Der Pilot ist der Einzige, der die Befugnis hat, Entscheidungen bezüglich des Fluges und des Flugzeuges zu treffen. Die Anwesenheit anderer Leute an Bord sollte den Piloten niemals unter Druck setzten, den Flug auf eine bestimmte Art und Weise aus/durchzuführen, denn der Pilot ist der Einzige, der das Flugzeug sicher zu steuern weiß. Der Passagier wird über die Möglichkeit informiert, dass der Flug zu jedem möglichen Zeitpunkt und aus jedem möglichen Grund annulliert werden kann.
Schlechte Wetterbedingungen sind ein primärer Grund für Unfälle in nicht kommerziellen Flügen eines Leichtflugzeuges. Wetterbedingungen können sich schnell ändern, infolgedessen kann der Pilot den Flug auch kurzfristig annullieren. An dem Tag vor dem Flug sollte der Pilot den Passagier über den genauen Wetterbericht und die dadurch resultierende Durchführbarkeit des Fluges informieren. Die Anwesenheit, sowie die Erwartungen der Passagiere am Tag des Fluges sollten den Piloten nicht davon abbringen, einen Flug zu annullieren.
Der Pilot kann sich weigern, einen Passagier zu jeder Zeit und aus jedem Grund (der Sicherheit oder des Betriebes) und ohne jede Rechtfertigung an Bord zu lassen.
EU-Sicherheitsregulierungen erlauben nur Flüge auf Kostenteilungsbasis durch Privatpersonen, wenn die direkten Kosten (d. h. der Treibstoff, die Flugplatzgebühren, die Mietgebühr eines Flugzeuges), zwischen allen Parteien, einschließlich des Piloten, geteilt werden. Flüge auf Kostenteilungsbasis sollen kein Element der Gewinnerzielung haben. Wenn ein Flug nicht mit den EU-Sicherheitsregulierungen übereinstimmt, wird dieser als kommerziell qualifiziert und macht somit kommerzielle Luftfahrtregulierungen geltend.
Vor dem Flug soll der Pilot immer das Modell des Flugzeuges angeben, welches für den Flug auf Kostenteilungsbasis verwendet wird. Sobald der Flugzeugtyp und das Modell sich ändert, muss der Pilot den Passagier umgehend darüber informieren.
Der Flug auf Kostenteilungsbasis wird unter der alleinigen Verantwortung des Piloten und gegeben der betreffenden Regulierung über nicht kommerzielle Flüge von Leichtflugzeugen mit privaten Piloten geführt. Es liegt in der Verantwortung des Piloten, sicherzustellen, dass der Flug für Flüge mit Passagieren versichert ist.
Der Pilot muss den Passagier darüber informieren, dass sich keine Toiletten an Bord befinden.

Verhaltenskodex für Piloten Download PDF

Piloten Checkliste für den Umgang mit Passagieren

Die EASA hat eine Checkliste für Piloten über die verschiedenen Schritte erstellt, welche ein Pilot vor dem Abflug beachten sollte. Die Liste hat zum Ziel, eine erfolgreiche Kommunikation zwischen dem Piloten und dem Passagier über die verschiedenen Aspekte der Sicherheit und Logistik herzustellen. Die Liste soll sicherstellen, dass beide Parteien eine angenehme Zeit in besten Sicherheitsbedingungen verbringen.

Das Luftfahrtbundesamt

Das LBA unterstützt die Aktivität von Wingly sehr und hilft Piloten, Flüge auf Kostenteilungsbasis zu bewerben, um die Allgemeine Luftfahrt bekannter und sicherer zu machen. In einem offiziellen Brief des Luftfahrtbundesamtes an Wingly, stellt man eindeutlich klar, dass Flüge auf Kostenteilungsbasis nach der neuen EU Verordnung problemlos bewerbbar sind.